‚Wandel‘ oder: Wofür eigentlich MITANOND?

Wandel geschieht nicht durch bloßes Nachdenken. Er entsteht dort, wo Erleben und Reflexion ineinandergreifen – wo wir wahrnehmen, was tatsächlich da ist, miteinander denken und daraus etwas Neues entstehen kann. Nicht erzwungen, nicht schon vorher gewusst, sondern aus einem Gefühl dafür, was jetzt stimmig ist und weiterführt.

MITANOND schafft Räume für genau diese Bewegung. Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und sich kreuzen können, in denen Resonanz entsteht – vielleicht ein Gefühl von Verbundenheit – und sich etwas klärt. Manchmal eine Richtung. Manchmal ein nächster Schritt. Manchmal zunächst nur das deutliche Gespür: So wie bisher geht es nicht weiter.

Es ist eine andere Art des Denkens – und vor allem: miteinander Denken und Handeln. Ein dynamisches Navigieren mit Kraft und Entschlossenheit, aber auch Feingefühl 😉. Nicht gegen die Kräfte, die wirken, sondern mit ihnen.

Kilian Albrecht sagte einmal über Mikaela Shiffrin: „Wenn sie wirklich Körperspannung hat, dann kann sie quasi die Physik für sich arbeiten lassen.“

Dieses Bild gefällt mir. Denn vielleicht geht es bei Wandel um etwas sehr Ähnliches: nicht ständig gegen das anzukämpfen, was ist, sondern mit dem Prozess in Kontakt zu kommen. Wahrzunehmen, was trägt, was Widerstand erzeugt, wo Spannung notwendig ist und wo Bewegung möglich wird.

Mit dem Prozess eins werden. Der Prozess sein.

Nicht als dauerhafter Zustand. Immer wieder neu. Innere und äußere Stimmigkeit finden – und daraus handeln.

Bis Veränderung nicht mehr etwas ist, das wir gegen die vorhandenen Kräfte durchsetzen müssen, sondern eine Bewegung, die von ihnen mitgetragen wird.

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